VierMalFünf > INFORMIEREN

Informationen zur Therapie

Die VIERMALFÜNF Intensive Intervalltherapie Stottern ist eine Gruppentherapie bei Stottern mit bis zu 10 Teilnehmern. Durchgeführt werden die Gruppen von jeweils zwei Therapeuten.

Diese Form der Stottertherapie gehört zur Gruppe der Stotter - Modifikations - Therapien und folgt dem klassischen Konzept einer Van-Riper-Therapie (Prof. Charles Van Riper, University of Iowa). Das Konzept der Gruppentherapie bei Stottern in Form einer Intervalltherapie wird von Andreas Starke und Kollegen seit über 25 Jahren durchgeführt und hat sich entsprechend weiter entwickelt. In den letzten Jahren haben u.a. Erkenntnisse der neueren Hirnforschung und der Psychotraumatherapie das Vorgehen in der Behandlung von schwerem Stottern verbessert.

Das Ziel der Therapie ist eine Modifikation des Stotterns, sodaß natürliches, spontanes und flüssiges Sprechen möglich wird.

Informationen zum Ablauf

Als im Jahre 1987 die erste Stottertherapie - Gruppe in diesem Format stattfand, gab es noch kaum vergleichbare Angebote. Die unter dem Namen Van-Riper-Therapie bekannte Therapiemethodik war in Deutschland gerade dabei, sich zu etablieren. Andreas Starke hat die methodischen Grundgedanken der Therapieform erstmals in eine Intensive Intervall - Gruppentherapie umgewandelt. Durch die Übersetzung verschiedener Bücher ins Deutsche hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass heute die Van-Riper-Therapie zu den anerkannten und etablierten Therapieformen bei Stottern gehört.

In den zurückliegenden 25 Jahren hat sich die zeitliche Struktur der VIERMALFÜNF Therapie immer wieder bewährt und wurde nahezu unverändert beibehalten. Inhaltlich und in allen Fragen der Methodik ist sie viel genauer geworden.

Die Teilnehmer werden insgesamt über den Zeitraum von einem Jahr in ihrem Bewältigungsprozess des Stotterns therapeutisch begleitet. VIERMALFÜNF bedeutet, dass die Teilnehmer dieser Stottertherapie in vier Abschnitten mit je fünf Tagen die einzelnen Phasen der Therapie in einem Zeitraum von 6 Monaten durchlaufen. Die Therapie schließt nach einem weiteren halben Jahr mit einem dreitägigen Abschlusswochenende ab. In den Wochen zwischen den Therapieabschnitten werden die Teilnehmer durch Videokonferenzen, E-Mail-Kontakt und ein Gruppen-Forum beim Transfer des Erlernten in den persönlichen Alltag begleitet.

Die Teilnehmer werden in diesem Zeitraum wesentliche Erkenntnisse über ihr Stottern und den Umgang damit gewinnen und deutliche Erleichterungen im Sprechalltag erfahren. Zur Unterstützung nachhaltiger Therapieergebnisse stehen eine Reihe von Nachsorgeangeboten bereit.

Fragen und Anworten zum Stottern

Hier finden Sie eine Auswahl von Fragen & Antworten zum Thema Stottern, zusammengestellt von Andreas Starke. Die Liste wird laufend fortgeführt und erhebt den Anspruch, in möglichst kurzer und gut verständlicher Form eine plausibe Antwort auf Fragen aus dem Alltag zu finden.