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Patricia M a r t i - Gruppe TH44 / 2011-2012

Nachdem ich mehrere Therapien gemacht habe und im Alltag mit Sprechtechniken immer wieder gescheitert bin, hatte ich resigniert aufgegeben. Meine Hauptprobleme waren das Ankämpfen gegen Blockaden, ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten und der emotionale Umgang mit meinem Stottern. Schlussendlich habe ich doch noch einen letzten Anlauf gewagt.

Die Van-Riper-Therapie war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Durch die intensive Auseinandersetzung mit mir selbst und meinen Ängsten habe ich in meiner Entwicklung einen Sprung nach vorne gemacht. Ich genieße die erreichte Sprechfreiheit sehr.

Diese Therapie ist bisher die einzige, von der ich auch im Nachhinein vollumfänglich überzeugt bin. Fragen sind erlaubt, Diskussionen erwünscht. Die Therapeuten haben verschiedene Schwerpunkte und ergänzen sich dadurch sehr gut. Durch die Intervallstruktur konnte ich das Gelernte Schritt für Schritt zu Hause in meinen Alltag übertragen und Schwierigkeiten in der nächsten Therapiewoche besprechen.

Es war nicht immer einfach, insbesondere die Desensibilisierung war und ist eine große Herausforderung für mich. Nach der Therapie traue ich mir jedoch zu, selbständig an meinem Sprechen weiterzuarbeiten. Bei Bedarf kann ich jederzeit auf die Unterstützung meiner Gruppe oder der Therapeuten zurückgreifen.

Jakob W a s e n s t e i n e r , TH44 / 2011 - 2012

Die Therapie bei Euch war das Beste, was mir passieren hätte können, da sie mir eine ganz andere Lebensqualität und ein ganz anderes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein gegeben hat.

Am besten hat mir gefallen, dass die Therapie abschnittsweise ablief, da man das jeweils Gelernte in den Pausen zwischen den verschiedenen Therapieabschnitten im Alltag üben und anwenden konnte.

Außerdem gefällt mir, dass man euch jederzeit kontaktieren konnte und immer noch kann, wenn man einen Rückfall oder ein sonstiges sprecherisches Problem hat.

Sehr gut und hilfreich fand ich auch die wöchentlichen Skypekonferenzen mit der Gruppe und Euch.

Erstens, weil man sich von Euch immer wieder äußerst wertvolle Ratschläge holen konnte und zweitens, weil dadurch die ohnehin schon große Kameradschaft in der ganzen Gruppe noch einmal gestärkt wurde. 

Ich kann jedem, der etwas gegen sein Stottern machen will, diese Therapie nur wärmstens ans Herz legen.

Daniel J e s e n s k i - Gruppe TH38 / 2008-2009

Von allen Therapien bezüglich Stottern, die ich in meinem Leben versucht habe, war diese die mit Abstand beste. Es war nicht immer "kuschelig". Die Konfrontation mit unangenehmen Themen hat mich oft noch tagelang beschäftigt. Aber die Methode ist sehr effektiv und effizient. Gut gefällt mir das ganzheitliche Ansatz. Es wird nicht nur auf die Stotterereignisse geschaut, sondern auch wie sie sich auf das eigene Entwicklung und heutigen Verhalten auswirken.

Bezüglich der Gruppentherapie war ich am Anfang etwas skeptisch, da ich von einer geringeren Intensität gegenüber einer Einzeltherapie ausging. Aber das Gegenteil war der Fall. Die intensiven Therapiewochen ermöglichen eine Konzentration, die bei der üblichen stundenweisen Einzeltherapie nicht vorstellbar ist, jedenfalls ist das meine Erfahrung. Außerdem zähle ich auch den Austausch mit den anderen Teilnehmern zu den Erfolgsfaktoren dieser Maßnahme.

Dankbar bin ich für das Engagement der Therapeuten, die uns auch in den Therapiepausen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung standen.

Ich spreche nun sehr viel flüssiger. Das fällt allen Bekannten und Kollegen auf. Das einzige, über dass ich mich ärgere, ist, dass ich diese Therapie nicht schon früher gemacht habe.

Andreas N i s s e n - Gruppe TH38 / 2008

Die Therapie war das Beste, was mir hätte passieren können. Mit dem flüssigen Sprechen, das ich in der Therapie erreicht habe, bin ich viel offener und selbstbewusster geworden, was durch mein schweres Stottern früher kaum möglich war. Die Gruppe hat sehr gut funktioniert und zusammen gehalten und man hat bei jedem Einzelnen die Fortschritte gesehen. Ich werde diese Therapie ganz bestimmt weiter empfehlen und habe dies auch schon getan.

Christian D i r s c h e r l - Gruppe TH38 / 2008

Durch die Therapie hat sich meine ganze Kommunikation verändert. Ich spreche jetzt einfach Leute an, um etwas zu fragen. Ich kann jetzt am Telefon meinen Namen einfach sagen, ohne Anstrengung. Nach der Therapie habe ich mich zu einem Englisch-Kurs angemeldet. Das hätte ich früher nie gemacht. 

Ich kann anderen, die auch stottern, diese Therapie uneingeschränkt empfehlen. Die Therapeuten haben viel Erfahrung und geben diese auch weiter. Ich finde, man bekommt mehr als nur "Hilfe beim Stottern". Durch die Arbeit in der Gruppe hat man viel Rückhalt.

Paul N i e n d o r f - Gruppe TH38 / 2008

Diese Therapie war für mich etwas ganz Besonderes, da ich vorher schon viele andere Therapien (Psychotherapie, Akupunktur, Autogenes Training) gemacht habe. Ich Vergleich mit anderen hat diese Therapie den Durchbruch gebracht. Dank ihr sehe ich in Bezug auf mein Sprechen nur noch Positives. Sie hat alles, was ich erwartet hatte, weit übertroffen.
     Das, was mir in dieser Therapie beigebracht wurde, lasse ich nun auf mein tägliches Leben Einfluss nehmen. 
     Ich kann nur jedem Stotterer empfehlen, an dieser Therapie teilzunehmen. Zudem ist der Aufenthalt in Boltenhagen ein Genuss. Alles in allem war die Therapie eines der besten Dinge, die mir je passiert sind, und ich hoffe, dass sie noch vielen anderen hilft.

Valentin K u k l i n - Gruppe TH35 / 2007

Nach mehreren Versuchen von oberflächigen, raschen und unwirksamen Therapien hatte ich mich entschlossen, eine intensivere zu absolvieren. Dabei fiel meine Aufmerksamkeit auf das Angebot von Andreas, da ich einige Wochen davor eine Fernsehersendung über seine Therapie gesehen hatte. Nach der Internetrecherche über die Methoden und Vergleich mit den anderen Vorgehensweisen war ich der Meinung, dass dieser Weg mich näher zum Ziel bringt.

Rückblickend kann ich sagen, da lag ich nicht falsch. Nach der Therapie hatte ich ein Werkzeug in der Hand, um meine Sprechflüssigkeit jederzeit zu überwachen, zu korrigieren und den ganzen Sprechapparat im Einklang zu halten. Natürlich stellt sich diese Fertigkeit nicht von selbst ein, man muss gewisse Zeit investieren, wie mit allem, was man ändern will. Für das Werkzeug ist ja selbstverständlich, dass man Anstrengungen braucht, um etwas Neues zu erlernen. Und es ist nicht wie mit dem Fahrradfahren, das man angeblich nie verlernt. Beim flüssigen Sprechen ist es gefragt, dass man in guter Form ist. Es ist nicht anders als bei einer Sportart, bei der man die Muskulatur zunächst auf die Bewegungsabläufe einstellen muss.

Ich muss mich nicht ständig überwachen, ob alles gut läuft, denn es war nicht mein Ziel, immer angespannt zu sein. Wenn es mal aber reibt und kratzt und was Unanständiges macht, unterbreche ich den Redefluss und konzentriere mich auf das Wort, das ich dann noch einmal verlangsamt wiederhole (sog. Nachbesserung). Pro Tag kommen 0 bis 5 solche Fälle vor, in denen ich eingreifen muss.

Thomas R ü c k e r t - Gruppe TH35 / 2007

Über 30 Jahre schweres Stottern und kein Ende? Seit dem Beginn meiner Therapie bei Andreas Starke verbesserte sich mein Sprechen zusehens. Die Van-Riper-Therapie war für mich die erste Therapie mit durchschlagendem Erfolg. Meine Sprechängste sind fast völlig weg und die Stottersymptome nur noch manchmal vorhanden. Insgesamt ist mein Leben seit dem Beginn der Therapie im Februar 2007 bis heute [04.04.2009] durch mein deutlich verbessertes Sprechen viel lebenswerter geworden. Mit einem Satz: Ich kann wieder am Leben aktiv teilnehmen.

Christian T s c h i r n e r - Gruppe TH25 / 2002

Rückblickend nach 7 Jahren bin ich heilfroh, diese Therapie gemacht zu haben. Meine zuvor durchgeführten rein logopädischen Behandlungen brachten mir keinen Erfolg. Die Authentizität des Andreas Starke als Selbstbetroffener und das Intervallkonzept beeindruckten mich sehr. Die Erfahrung, dem Stottern nicht mehr ausgeliefert zu sein und von der verfluchten Vermeidungsstrategie loszukommen, war ein befreiendes Gefühl. Den Therapieansatz und den Therapeuten Andreas Starke kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Martin H o p p - Gruppe TH22 / 2001

Letztlich hat die Therapie mein Leben verändert, da das Stottern und meine Ängste mich nicht mehr lenken, sondern umgekehrt. Es hat eine Verbesserung meiner Lebensqualität in allen Bereichen gegeben. Obwohl ich nach enttäuschenden Erfahrungen mit anderen Therapien sehr skeptisch war, dass diese Therapie eine dauerhafte Verbesserung meines Sprechens bewirken würde, bin ich froh darüber, sie gemacht zu haben. Ich kann sie jedem Stotterer nur empfehlen.
     Die Van-Riper-Therapie macht es möglich, dass ich mein "natürliches Sprechen" behalte und nur an den Bruchstellen durch die erlernten Techniken gezielt eingreifen kann. So habe ich die Sicherheit, eine Therapierichtung gefunden zu haben, auf die ich in schlechten Zeiten zurückgreifen kann.

Jan H a u d e - Gruppe TH14 / 1998

Mich haben die damaligen Therapiewochen sehr geprägt. Sie haben mir geholfen, einen völlig neuen Umgang mit meinem Sprachfehler zu finden. Auch heute stottere ich hin und wieder, jedoch komme ich sehr gut damit zurecht. Ich möchte mich mich bei dir für die Erfahrungen aus der Threapie bedanken. Du hast mir damals sehr geholfen - mit positiven Effekten, die sehr nachhaltig wirken.

Kerstin A r n d t - Gruppe TH11 / 1997

Drei Monate nach Ende der Therapie: Ich denke, ich war eine mittelschwere bis schwere Stotterin. Eine Stotterin, die keine Wörter vermieden hat, sondern sich kraftaufreibend durch jedes Wort durchgeschlagen hat, auch wenn ich am Ende eines Gesprächs körperlich total fertig war. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, mit dieser Behinderung zu leben. 

Manche meiner Arbeitskollegen fragen mich, warum ich jetzt immer so strahle. Ja, ich strahle, weil ich so froh bin zu leben und endlich einen Ausweg gefunden habe aus meiner sprachlichen Situation. Ich strahle deswegen, weil ich jetzt eine ganz andere Lebensqualität mein eigen nenne. Ich strahle deswegen, weil ich jetzt endlich das sagen kann, was ich schon immer sagen wollte und das auch mit der entsprechenden Betonung. Ich strahle deswegen, weil mir von Seiten meiner Arbeitskollegen eine Achtung entgegengebracht wird, dich ich richtig genieße. Ich strahle deswegen, weil ich keine Zukunftsängste mehr habe, sondern optimistisch dreinblicke. Ich strahle deswegen, weil ich mich zum ersten Mal in meinem Leben „sauwohl“ fühle.

13 Jahre später: Ob ich jetzt, 13 Jahre später noch stottere? Ja, manchmal habe ich kleine, fast unmerkliche Stotterereignisse. Ich kann diese im Allgemeinen relativ spannungsarm halten, so dass sie weder mich noch den Gesprächspartner groß beeinflussen. Meine Sprache, mein ganzes Wesen ist viel ruhiger, ausgeglichener und selbstbewusster geworden. Eigentlich lebe ich wie ein normaler Mensch… Ob sich die Mühe gelohnt hat? Darauf kannst Du wetten.

Christel B i n d r i c h - Gruppe TH09 / 1995

Diese Therapie hat mich gelehrt, selbstbewusster mit dem Stottern umzugehen. Ich habe gelernt, ohne Angst zu telefonieren. Ich kann mich jetzt spontan an einer Unterhaltung beteiligen. Ich würde diese Therapie jedem empfehlen, der an seinem Stottern etwas ändern will.